
Cindy Jacqueline Bartels – 3.D
Maries Reise – Marie Pohl
Präsentation:
Der Auszug aus dem Roman “Maries Reise“, geschrieben von der Autorin Marie Pohl im Jahre 2002, handelt
hauptsächlich von einer jungen Frau namens Anna. In dieser Aufgabe möchte ich mich auf das Thema
Familie in Bezug auf Anna konzentrieren.
Analyse und Interpretation:
Die Geschichte spielt in der heutigen Zeit in Berlin. Die Erzählung dauert unter eine Stunde, die Zeit die
Marie, die Hauptperson und Ich-Erzählerin, und Anna benötigen zu deren gemeinsamen Freundin Oyun zu
gelangen. Anna erzählt währenddessen der Hauptperson Maria ihre Lebensgeschichte. Über Maria
erfahren wir nicht viel, da sich dieser Ausschnitt hauptsächlich mit Anna beschäftigt. Anna ist eine junge
Frau in den 20’ern. Sie ist ein sehr Lebensfroher Mensch: Sie ist auch ein freier Mensch, und hat Probleme
damit nach einem bestimmten Muster zu laufen, dies ist wahrscheinlich auch der Grund warum sie das
Abitur nicht geschafft hat und nach Israel gereist ist.
Der Auszug ist chronologisch aufgebaut, jedoch mit einigen Rückblicken auf Annas früheres Leben. Wo sie
zuerst von ihrer Bürgerlichen Familie, ihrer behüteten Kindheit und ihren gescheiterten Abi erzählt, dem 2.
Versuch auf einer Waldorfschule was sie allerdings auch nicht schafft und dann die Ausbildung zur
Krankenschwester die sie allerdings auch gleich nach der (jedoch bestandenen) Prüfung wieder
hinschmeißt. Annas Sprache ist einer ganz normale Alltags-sprache von jungen Leuten. Nicht Formel und
mit vielen Slang und Redewendungen. Zb: „Der Brief schlug wie eine Bombe bei mir zuhause ein“, „Ich
finanziere dein rumschludern nicht“, „Ich fing tierisch an zu weinen“, „Voll regide“.
Das Thema im Text ist die Familie. Annas Familie ist eine relativ Postmoderne Familie. Sie sind zwar eine
Kernfamilie was eigentlich nicht so typisch für diesen Familien Typen ist. Allerdings leben sie nicht in einer
Großfamilie, also nicht mit mehreren Generationen unter einem Dach, Annas Zukunft ist nicht schon seit
ihrer Geburt vorbestimmt. Sie hat viele Wahlmöglichkeiten, und trifft ihre Entscheidungen selbst, und ihre
Eltern unterstützen sie in dem was sie tut. Sie haben ein lockeres Verhältnis zu einander, und die Eltern sind
nicht streng. Anna wird ganz erschrocken als ihr Vater plötzlich “voll regide“ wird, und sie von der Schule
nimmt.
Die Botschaft der Autorin in diesem Text ist somit auch das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern in der
Postmodernen Familie, und wie die vielen verschiedenen Wahlmöglichkeiten sich auf die Zukunft der
Jugendlichen auswirken.
Vergleich:
Ich kann diesen Text mit dem Wissen über die verschiedenen Familien typen vergleichen. Somit kann ich
Annas Familie auch der Gruppe “Postmoderne Familie“ zuordnen, weil die meisten Charakteristika in diese
Sektion passen.