Der Bericht:
Die Novelle, Berliner Chat, handelt von einem Junge, der Ingo heisst. Am Anfang erfahren wir,
dass er eine Freundin hatte, die ihn jedoch verlassen hat. Er wohnt mit seiner Mutter zu Hause, und
am Abendbrottisch erzählt er viele gehässige frauenfeindlicher Dingen. Seine Mutter wird
daraufhinböse, obwohl Ingo gerade seiner Freundin, Tine, verlort hat. Ansschliessend geht Ingo in
sein Zimmer und beginnt mit andere Menschen zu chatten.
Er schriebt Tine, dass er sie nicht mehr sehen will. Danach gibt er bei der Internetsuchmaschine
"google.de" die Suchbegriffe „chatten und chat“ ein. Er findet eine Chat-Seite und mit dessen Hilfe
eine Person, die Katarina heißt. Die Beschreibung von Katarina ist ganz perfekt für Ingo, und er
plant mit ihn den nachfolgenden Tag zu treffen.
So fährt Ingo am nächsten Morgen die 400 Kilometern bis nach Berlin, denn sie wollen sich in
einem Café am Alexanderplatz treffen. Auf dem Weg zu der Café kommt er vorbei den Reichstag
an seiner Glaskuppel. Er träumt, dass er mit Katarina tanzen konnte, und mit ihr zusammen berühmt
und reich werden.
Als Ingo ankommt, kann er Katarina nirgendwo sehen. Aber kurz später fragt ein Junge, ob er
Ingo heisst. Es stellt sich heraus, dass dieser Junge Karsten heisst, und sich im Internet als Katarina
ausgegeben hat. Karsten erzählt Ingo, dass er schwul ist und fragt nach, ob Ingo nicht auch schwul
ist, weil dies sein erster Eindruck war.
Später ist Ingo sehr böse. Er verflucht Karsten, verlässt das Café und geht zu dem
Neptunbrunnen. Ingo ist sehr wütend und wirft etwas Wasser in sein Gesicht. Schliesslich fühlt er
sich toll, frei, befreit und fantastisch. Er glaubt, dass es gute war, Karsten einfach im Café sitzen zu
lassen und abzuhauen.
Die Charakterisierung der Personen:
Der Erzähler erzählt über vier Personen in dieser Geschichte – Ingo, Ma, Katarina/Kati/Karsten,
und Tine.
Ingo ist die Hauptperson der Geschichte. Er wohnt zu Hause mit seiner Mutter und hat gerade
seine Freundin Tine verlort. Man kann zwischen den Zeilen lesen, dass Ingo vielleicht 17 Jahre alt
ist, weil die Person von der Chat-Seite in die elfte Klasse geht. Das sieht man auf Seite 1, Zeile 29:
„geht aber ind die Elfte“. Darüber hinaus ist er zuerst frustiert über sein Leben – er zankt sich mit
ihr Mutter wegen Tina. Auf Seite 1, Zeile 6, kommentiert Ingo ironisch seine Mutter als „die
grossen Psychologin“. Er findet sie böse in die Situationen.
Er ist auch frustriert, weil er auf jeden Fall eine neue Freundin bekommen möchte. Gegen Ende ist
Ingo nicht mehr frustriert, aber dagegen toll, frei, befreit und fantastisch.
Ein anderen Person in die Geschichte ist die Mutter Ingos. Wir hören nicht viel von ihr. Nur dass
sie Ingo nicht kontrolliert kann.
Dann haben wir die Person auf der Chat-Seite. Zuerst ist die Person ein Mädchen, das Katarina
heisst. Es ist allerdings ein falscher Name und eine falsche Identität, weil die Person gar nicht ein
Mädchen ist. Die Person heisst richtig Karsten und ist Schwul. Er wohnt in Berlin und er versucht
Freunde zu finden. Für ihm bedeutet es nichts, dass sein Internetprofil falsche Angaben zu seinem
Geschlecht gibt.
Thematik/Interpretation:
Die Geschichte greift eksistenzielle Themen in der Jugend auf: unglückliche Liebe, Liebeskummer,
Überhastung, Verzweiflung, falsche Hoffnungen, die Entdeckung von eine neue Leben, u.s.w.