Studiekompasset.dkKlasse: STX 2.g · Fag: Tysk begyndersprog B
Berliner Chat
Der Autor:
Marcus Brühl (* 1975 in Siegen) ist ein deutscher in Berlin lebender (2007) Lyriker und Autor.
Das Genre:
Die Geschichte ist ein fiktiv Novelle
Hauptthema:
Identität
Der Erzähler/Erzählerperspektive:
Der Erzähler ist in der dritten Person. Das sieht man zum Beispiel auf Seite 2, Zeile 8-10.
Die Perspektive des Erzählers ist beschränkt auf Ingos Handeln und Denken. Der Erzähler
beschreibt die Umwelt und das Geschehen aus Ingos Augen.
Die Zeit:
Die Handlung spielt ”heute” und dauert ungefähr zwei Tage. Sie beginnt beim Abendessen des
ersten Tages am und endet am Nachmittag des nächsten Tages. Die Zeit ist Jetztzeit, da Ingo einen
Computer besitzt und er Internetseiten wie Google und „Singleteens.de“ besucht. Das sieht man z.
B. auf Seite 2, Zeile 11-19, wo die zwei Personen miteinander chatten.
Der Ort:
Übergeordnet erkennen wir, dass die Hauptperson Ingo zusammen mit seiner Mutter
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in einer Stadt
400 Kilometer außerhalb der deutschen Hauptstadt Berlin wohnen.
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Wir wissen jedoch nicht in
welche Richtung. Die Hauptperson, die Ingo heisst, wohnt zu Hause mit seiner Mutter.
Detaillierter gesehen sind wir zuerst zu Hause bei Ingo und seiner Mutter. Sie sind beide am
Abendbrottisch. Danach geht Ingo in sein Zimmer. Am nächsten Tag ist Ingo unterwegs zum und
später am Bahnhof Zoo. Danach nimmt er eine S-bahn zu dem Café in der nähe des
Alexanderplatz
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. Schliesslich kommt er zu dem Neptunbrunnen in Berlin.
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Seite 2, Zeile 39-40: ”Es wird ihm auch mal ganz gut tun, seine Ma zwei Tage lang nicht zu sehen“.
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Seite 2, Zeile 3-4: ”Sie lebt in Berlin, also schlappe 400 Kilometer von Ingo entfernt.“
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Seite 2, Zeile 44: „Er will zur S-Bahn.“
Der Bericht:
Die Novelle, Berliner Chat, handelt von einem Junge, der Ingo heisst. Am Anfang erfahren wir,
dass er eine Freundin hatte, die ihn jedoch verlassen hat. Er wohnt mit seiner Mutter zu Hause, und
am Abendbrottisch erzählt er viele gehässige frauenfeindlicher Dingen. Seine Mutter wird
daraufhinböse, obwohl Ingo gerade seiner Freundin, Tine, verlort hat. Ansschliessend geht Ingo in
sein Zimmer und beginnt mit andere Menschen zu chatten.
Er schriebt Tine, dass er sie nicht mehr sehen will. Danach gibt er bei der Internetsuchmaschine
"google.de" die Suchbegriffe „chatten und chat“ ein. Er findet eine Chat-Seite und mit dessen Hilfe
eine Person, die Katarina heißt. Die Beschreibung von Katarina ist ganz perfekt für Ingo, und er
plant mit ihn den nachfolgenden Tag zu treffen.
So fährt Ingo am nächsten Morgen die 400 Kilometern bis nach Berlin, denn sie wollen sich in
einem Café am Alexanderplatz treffen. Auf dem Weg zu der Café kommt er vorbei den Reichstag
an seiner Glaskuppel. Er träumt, dass er mit Katarina tanzen konnte, und mit ihr zusammen berühmt
und reich werden.
Als Ingo ankommt, kann er Katarina nirgendwo sehen. Aber kurz später fragt ein Junge, ob er
Ingo heisst. Es stellt sich heraus, dass dieser Junge Karsten heisst, und sich im Internet als Katarina
ausgegeben hat. Karsten erzählt Ingo, dass er schwul ist und fragt nach, ob Ingo nicht auch schwul
ist, weil dies sein erster Eindruck war.
Später ist Ingo sehr böse. Er verflucht Karsten, verlässt das Café und geht zu dem
Neptunbrunnen. Ingo ist sehr wütend und wirft etwas Wasser in sein Gesicht. Schliesslich fühlt er
sich toll, frei, befreit und fantastisch. Er glaubt, dass es gute war, Karsten einfach im Café sitzen zu
lassen und abzuhauen.
Die Charakterisierung der Personen:
Der Erzähler erzählt über vier Personen in dieser Geschichte – Ingo, Ma, Katarina/Kati/Karsten,
und Tine.
Ingo ist die Hauptperson der Geschichte. Er wohnt zu Hause mit seiner Mutter und hat gerade
seine Freundin Tine verlort. Man kann zwischen den Zeilen lesen, dass Ingo vielleicht 17 Jahre alt
ist, weil die Person von der Chat-Seite in die elfte Klasse geht. Das sieht man auf Seite 1, Zeile 29:
„geht aber ind die Elfte“. Darüber hinaus ist er zuerst frustiert über sein Leben – er zankt sich mit
ihr Mutter wegen Tina. Auf Seite 1, Zeile 6, kommentiert Ingo ironisch seine Mutter als „die
grossen Psychologin“. Er findet sie böse in die Situationen.
Er ist auch frustriert, weil er auf jeden Fall eine neue Freundin bekommen möchte. Gegen Ende ist
Ingo nicht mehr frustriert, aber dagegen toll, frei, befreit und fantastisch.
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Ein anderen Person in die Geschichte ist die Mutter Ingos. Wir hören nicht viel von ihr. Nur dass
sie Ingo nicht kontrolliert kann.
Dann haben wir die Person auf der Chat-Seite. Zuerst ist die Person ein Mädchen, das Katarina
heisst. Es ist allerdings ein falscher Name und eine falsche Identität, weil die Person gar nicht ein
Mädchen ist. Die Person heisst richtig Karsten und ist Schwul. Er wohnt in Berlin und er versucht
Freunde zu finden. Für ihm bedeutet es nichts, dass sein Internetprofil falsche Angaben zu seinem
Geschlecht gibt.
Thematik/Interpretation:
Die Geschichte greift eksistenzielle Themen in der Jugend auf: unglückliche Liebe, Liebeskummer,
Überhastung, Verzweiflung, falsche Hoffnungen, die Entdeckung von eine neue Leben, u.s.w.
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Auf Seite 5, Zeile 34-35: ”Er fühlt sich toll! Frei, befreit und fantastisch“
Wir sehen, dass Ingo mit seiner Mutter zu Hause wohnt. Er ist verzweifelt, weil er seine alte
Freundin verloren hat. Es war ein unglücklich Liebe und deshalb hat er Liebeskummer. Bei seinem
Versuch eine neue Freundin zu finden, überhastet er sich und verabredet sich mit einem Jungen, der
sich im Internet als ein Mädchen ausgegeben hat.
Ingo fiehlt, dass er ein neu Identität bekommt. Er entdeckt eines neues Welt und eine neue „ich“.
In der Text macht er ein Perspektive zu Kolumbus, der Amerika entdeckte. Er fühlt sich befreit – es
war ein Erfolg.
Botschaft:
Da sind zwei verschiedentliche Botschaften in dieser Geschichte.
Die ersten ist:
Du musst nicht versuchen jemand anderes zu sein als du wirchlich bist, weil das nie etwas Gutes
daraus kommt.
Zum Beispiel hat Karsten ein falsches Profil gemacht. Er gibt an ein Mädchen zu sein. Als Ingo
Karsten trifft, wird Ingo böse und lässt Karsten sitzen. Wir erkennen, dass nichts Gutes aus Karstens
Lüge entsteht.
Die zweiten ist:
Du musst nicht unnötig ungeduldig oder überhastet werden. Anstat dessen musst du gelassen und
geduldig bleiben, da dies immer etwas Gutes mitbringt.
Zum Beispiel war Ingo zu ungeduldig. Er wollte eine neue Freundin kurz nachdem er Tine
verloren hatte. Als er zu dem Café ging, war die neue Freundin nicht ein Mädchen sondern ein
Junge. Wenn er sich mehr Zeit genommen hätte, hätte er die richtige Identität und sein richtiges
„Ich“ herausgefunden.
Perspektivierung:
Ich habe die Geschichte, Berliner Chat, in Perspektive mit dem Text „Nora hat Hunger“ und dem
Film „Die Welle“ gesetzt. Wir haben diese beiden in der Klasse gelesen/gesehen. Ich habe mit die
Geschichte, die „Sechzehn Jahre“ heisst. Es kommt von das Thema: Jungsein.
Die erste Perspektiv ist „Die Welle“. Es handelt von einer Lehrer, der Reiner heisst. Er verführen
seinen Schüler mit falsche Hoffnungen auf eine Gemeinschafft. Dasselbe tun Karsten, wenn er Ingo
nach Berlin verführt. Er verführt ihm zu Freunde werden, aus falschen Hoffnungen.
Die zweite Perspektiv ist „Nora hat Hunger“. Es handelt von einem Mädchen, das Anorexie hat und
eine andere Person mit einer anderen Identität sein möchte. Sie will wie das Model Kate Moss sein
und versucht darum gewicht zu verlieren. Karsten versuchte sich auch mit seinem falschen Profil
hinter einer anderen Identität zu verstecken. Darüber hinaus träumt Ingo aus einen reichen und
berühmten Mann werden. Es ist ganz unrealistisch, gerade als der Träume Noras sind.
Die dritte Perspektiv ist „Sechzehn Jahre“. Es handelt von ein Junge, der Liebeskummer hat. Er will
von Deutschland und seiner alter Freundin abhauen, weil er verzweiflungen ist. Es ist dasselbe in
„Berliner Chat“. Ingo ist auch Verzweifelt, und er flücht von seinem alter Freundin und Mutter zu
einen anderen Mädchen in Berlin zu finden.