
[navn fjernet] 1.Z 3-3-2011
STX 1.g
Tyskaflevering – Blut und Ehre
Präsentation der drei Familien:
Die Familie Keller: Die Familie besteht aus vier Personen. Eine Mutter, die Susanne heisst, ein Vater,
der Ernst heisst, eine Tochter, die Renate heisst, und ein Sohn, der Hartmut heisst.
Ernst Keller ist Musiker gewesen, aber er ist jetzt Arbeitslos. Susanne Keller ist Schneiderin und
deshalb ist die Familie arm. Susanne und Ernst sind beide bis 1933 aktive Sozialdemokraten, und
darum muss Ernst sieben Monate im Gefängnis, weil die Nazis die Macht bekommen, und die Nazis
leiden nicht Sozialdemokraten.
Renate ist ungefähr 14 Jahre alt. Sie stützt die politischen Haltungen der Eltern. Und sie wird sehr böse,
wenn Ernst nicht mehr Franz Kuhn Klavierstunden geben will, weil er Jude ist. Das ist zu viel für sie.
Hartmut bewundert seinen Mitschüler Hans Mönkann, und darum wird er Mitglied in der Hitler-
Jugend
Die Familie Mönkmann: Die Familie besteht aus sechs Personen. Eine Mutter, die Ruth heisst, ein
Vater, der Erwin heisst, ein Sohn, der Hans heisst, ein Sohn, der Günther heisst, eine Tochter, die Hella
heisst und noch eine jüngere Tochter.
Ruth und Erwin sind beide Nationalsozialisten und Erwin ist sogar Ortsgruppenführer der NSDAP.
Deshalb hat er grossen Einfluss in der Stadt.
Die Jungen Hans und Günther sind beide hochstehende Mitglieder in der Hitlerjugend
Die Familie Kuhn: Die besteht aus drei Personen. Ein Vater (Herr Kuhn), ein Mutter (Frau Kuhn)
und ein Sohn, der Franz heisst. Sie sind Juden.
Franz bekommt am Anfang Klavierstunden bei Herr Keller, aber das hört auf, weil Franz Jude ist. Und
die Familie Kuhn hat es nicht leicht in Deutschland, wo Hitler regiert.
Die Ausgrenzung der Familie Kuhn:
Franz bekommt Klavierstunden bei Herr Kuhn und spielt für ihn. Wenn er fertig wird, sagt Herr Kuhn
zu ihm, dass es die letzte Stunde war. Er sagt, dass er zu viel zu tun haben, und darum kann er nicht
mehr Klavierstunden geben. Zuerst versteht Franz es nicht, weil Elke und Fritz zwei Stunden in der
Woche haben. Aber dann denkt er nach, und sagt: „Ich verstehe“. Er weiss, dass es weil er Jude ist, und
es ist nicht renommiert zu verkehren mit Juden.
Dann kommt Herr Kuhn, und er will Franz abholen. Dann erklärt Herr Keller Herr Kuhn die
Situation. Herr Kuhn versteht. Er weiss auch, dass es weil sie Juden sind. Renate ist wütend über die
Situation.
Dann kommen Herr Kuhn und Franz nach Hause. Herr Kuhn ist frustriert. Er will alles zurücklassen,
was die Familie besitzt. Zum Beispiel die Möbel und das Auto. Er fühlt sich gehetzt und er spricht von
einer Umsiedlung und nennt Brasilien, Palästina und England als Möglichkeiten. Aber er findet, dass es
eine schlechte Idee ist, und er bagatellisiert das Problem.
Dann klingelt es, und es ist Renate. Sie will Franz Klavierstunden geben.