Studiekompasset.dkKlasse: STX 2.g · Fag: Tysk fortsættersprog B
Fragen zu ”Die Welle”
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Die Welle
A. Dafür und dagegen: Welche positiven und negativen Aspekte zeigt das Experiment auf?
Das Experiment war für den Zusammenhalt der Klasse und der ganzen Schule positiv. Es hat für alle eine
andere Einstellung dargestellt und hat besonders für die schlechter gestellten Schüler ein, wenn auch nur
für kurze Zeit, besseres Leben gebietet. Ein Beispiel ist Tim, der vor dem Experiment aus dem Schulleben
ausgestoßen wurde, der keine Freunde hatte. Durch dem Projekt und die Vereinfachung der Einstellung
wurde er von den anderen akzeptiert und besser behandelt, sogar von den Klassenkameraden beschützt.
Das Experiment zeigt auch allgemein eine Wirkung indem alle Schüler die gleichen Klamotten trugen. Dies
war für alle natürlich günstiger und letzten Endes auch besser, es gab keine ökonomischen Unterschiede;
niemand wurde wegen seinem sozialen Standpunkt ausgeschlossen.
Dagegen spricht aber auch die Extremität des Versuches. Gegner der Welle wurden verprügelt und
ausgeschlossen. Die ganze Stadt wurde von den Mitgliedern der Welle verunreinigt, indem sie ihr Logo
überall hingemalt haben. Beziehungen wurden zerstört, was man zum Beispiel bei Marco und Karo sehen
konnte. Sie gingen während der Projektwoche voneinander und Marco hat Karo sogar geschlagen, aus Wut.
Auch Anke trennte sich von Rainer.
Alles in Allem wurden alle Teilnehmer des Experimentes von der Ideologie verbländet und sahen nur die
Welle als einzig richtige Gruppe. Alle die anderer Meinung waren wurden ausgeschlossen. Es gelang nur am
Ende dem Rainer den Schülern durch ein Schock-erlebnis den Kopf zu befreien. Doch war es da schon für
den Tim zu spät. Er hatte sich schon zu tief in die Geschichte reinversetzt, um es jetzt zu beenden. Er nahm
sich auf der Bühne sein leben.
B. Hätte man die Katastrophe verhindern können?
1. Diskutiert, ob es möglich gewesen wäre das tragische Ende zu verhindern.
2. Wann hätte man das Experiment beenden sollen?
Es wäre sicher möglich gewesen. Das Ende wäre mit dem Anfang möglich gewesen aufzuhalten. Das
Experiment hätte gar nicht erst anfangen dürfen. Und wenn, hätte Rainer auf die Gegner der Welle hören
sollen. Er war jedoch auch schon zu tief in der Geschichte drin. Er hätte auf Karo hören sollen, als sie
austrat, er hätte es eigentlich schon beenden sollen als Tim vor seiner Tür stand und damit anfing, dass er
Rainers Bodyguard sein wollte. Er hätte es beenden sollen, als die Welle die ganze Stadt mit dem Welle
Logo verunreinigt haben. Es gibt viele points of no return in dem Verfahren, Stellen an denen Rainer hätte
eingreifen müssen. Doch er war selber zu tief in seiner eigenen Erfolgsgeschichte versunken.
Wäre er wach geblieben, aus der Sache raus, wäre es möglich gewesen, sonst nicht.
3. Wer hätte das Experiment beenden sollen? Die Schulleitung oder Rainer Wenger?
Natürlich hätte Rainer das Experiment beenden sollen. Aber er hat es nicht getan. Deshalb hätte die
Schulleitung eingreifen sollen, denn sie steht über Rainers Macht. Sie hätte schon beim Verteilen der T-
Shirts eingreifen sollen. Die Rektorin hätte Rainer nicht ihre Zustimmung geben sollen.
Fragen zu ”Die Welle”
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4. Ist R.W. mitschuldig an Tims Tod?
Ja, Rainer ist mitschuldig. In Bezug auf die Antworten zu den letzten Fragen ist es sehr klar aufzustellen,
dass Rainer an den Tod mitschuldig war, wenn nicht sogar die größte Schuld hatte. Er ist wie gesagt nicht
eingeschritten als es möglich war, sondern hat gewartet bis es keinen anderen Ausweg gab.
Selbstverständlich hätte er auf der Bühne die Pistole nicht einfach so aus Tims Händen reißen können, und
er hat die Verantwortung für Tims Waffenbesitz nicht gehabt, aber er hat in der ganzen Woche, in der
ganzen Schulzeit die Verantwortung für das Wohl der Schüler gehabt.
Begründet eure Antwort.
C. Wie bewertest du den Film „Die Welle“?
Der Film ist authentisch dargestellt. Es hätte durchaus so passieren können und im Extremfall ist es auch
bewiesen. In der Zeit des Nazismus hat Hitler genau dies getan. Er hat die Menschen vereinigt und alle in
einem Haufen geschmissen; Niemand war besser als der andere.
Dazu waren Kameraführung und Schauspieler sehr gut ausgewählt. Jedoch einen Comedian als
Hauptdarsteller zu wählen macht die ganze Sache für mich zu unseriös. Jürgen Vogel kenne ich bisher nur
aus der Schillerstraße und anderen Comedy-events und Filmen.
Max Riemelt als Marco war, finde ich, jedoch als Schauspieler die beste Wahl. Ihn kenne ich auch aus dem
Film Napola, wo er als Boxer auf eine der Hitler Eliteschulen studiert. Ihn nochmals als begeisterten
Anhänger zu sehen ist meines Erachtens plausibel.