22.06.10, tyFB/3, eksamen
Günter Görlich: Spuck vor ihr aus
Ich will gern von dem Auszug der Geschichte Spuck vor ihr aus von dem Verfasser Günter Görlich erzählen.
Sie stammt vom Jahr 1993 (neunzehn und dreiundneunzig) und hört das Thema Die Mauer im Kopf und Die
Wende in der DDR an.
Die Geschichte handelt von den Mädchen Tanja und Peggy. Sie sind die liebsten Freundinnen, aber ihre
Beziehung verändert sich wegen ihrer Eltern. Am Anfang der Geschichte wird Tanjas Vater von Männern
mit Handschellen abgeholt. Ihre Mutter sagt, dass er wiederkommt, aber sie weiß nicht wann, und sie will
nicht Tanja erzählen, warum die Männer ihren Vater mitgenommen haben. Sie sagt, dass Tanja das nicht
verstehen kann.
In einem Rückblick erzählt der Verfasser, was früher passiert hat. Nach den Sommerferien hören die
Schüler, dass drei Lehrerinnen während der Ferien das Land verlassen haben, und auf dem Nachhauseweg
erzählt Peggy, dass sie und ihre Familie vielleicht auch nach dem Westen abhauen wollen, aber Tanja muss
jedoch niemand erzählen. Zu Hause erzählt Tanja über die Lehrerinnen. Der Vater sagt, dass die keine gute
Lehrerinnen sein können, wenn sie ihre Schüler im Stich lassen. Als Tanja eines Tages zum Schulweg Peggy
trefft, sagt Peggy sehr aufgeregt, dass sie auf der anderen Seite der Mauer gewesen sind, und dass Tanja
das alles sehen muss. Aber Tanja kann das nicht, weil ihr Vater nicht darf.
Wenige Tage vor Weihnachten erzählt der Vater, dass er seine Arbeit verloren hat, aber die Mutter sagt,
dass er nicht Tanja warum erzählen darf, und dann sind wir zurück zum Anfang, wo der Vater verhaftet
wird. Die Geschichte endet mit, dass Peggy eines Tages sagt, dass Tanja nicht mehr ihre Freundin ist. Tanjas
Vater ist im Gefängnis, weil er ein Betrüger ist. Er hat nämlich bei den Wahlen betrogen, und Peggys Vater
hat gesagt, dass Peggy vor Tanja ausspucken soll, wenn sie ihren Vater verantworten versucht.
Die Geschichte spielt im Jahr 1989 (neunzehn und neunundachtzig) bis 1990 (neunzehn und neunzig) in
Ostberlin, also in der DDR aus. Der Anfang und das Ende der Geschichte sind nach der Wende am 9.
(neunte) November 1989 (neunzehn und neunundachtzig), wo die Mauer abgerissen war, wogegen die
Mitte der Geschichte passiert in der Zeit bevor die Wende.
Das sehen wir, da der Vater einen Stasimitarbeiter ist. Er hat eine feste Routine. Jeden Morgen an
demselben Zeitpunkt genau wird er mit einem Auto abgeholt und in sein Amt gefahren, aber Tanja weiß
anscheinend nicht mehr. Das ist nämlich heimlich, dass er für Stasi arbeitet.
Tanja ist auch jeden Sommer mit ihren Eltern im Urlaub, und das dürfen nur Stasimitarbeiter als extra
Vorteile. Gleichfalls kann Tanja nicht Westdeutsch fernsehen, als unter anderen Peggy kann. Das ist nämlich
nicht legal in der DDR, und Tanjas Vater ist einen rechtschaffen Bürger. Wenn er sagt, das die Lehrerinnen
ihre Schüler im Stick lassen, können wir das interpretiert, wie er hat die Überzeugung, dass wenn man haut