
eine Müllkippe kurz vor der Raststätte. Auf dem Weg dorthin kommen sie an Brombeerbüschen
vorbei und essen Beeren vom Strauch.
Auf der Müllhalde treffen sie Isa, ein etwa vierzehnjähriges, dreckiges, stinkendes Mädchen. Isa
und Tschick bewerfen sich zwar mit Schimpfworten, sie zeigt ihnen aber, wo es Schläuche gibt.
Auf dem Weg zurück läuft sie den Jungen hinterher und und redet ununterbrochen. Es gelingt den
Jungen jedoch, sie vorläufig loszuwerden.
Nach Anbruch der Dunkelheit versuchen Maik und Tschick, bei einem Golf das Benzin
anzusaugen, scheitern aber dabei. Da taucht Isa wieder auf. Sie weiß genau, wie das Ansaugen
funktioniert, und hilft ihnen. Jetzt sehen Tschick und Maik sich genötigt, sie mitzunehmen. Sie
kommen in ein Gebirge, fahren Serpentinen hinauf und halten schließlich an einem See an. Tschick
und Maik werfen Isa ins Wasser. Daraufhin zieht sie sich komplett aus und seift sich ein. Maik
bewundert insgeheim ihre Figur.
Isas Kuss und Abfahrt
Am nächsten Morgen geht Tschick in den nahegelegenen Ort, um einzukaufen. Isa und Maik
bleiben alleine zurück, und Isa bittet Maik, ihr die Haare zu schneiden. Dazu zieht sie sich das T-
Shirt aus. Als sie einen onanierenden Mann am Waldrand sieht, schmeißt sie mit Steinen nach ihm,
bis er davonläuft. Nach dem Haareschneiden sitzen Isa und Maik nebeneinander und bewundern die
Aussicht. Isa fragt Maik, ob er schon mal gefickt habe. Er verneint mit heißem Kopf. Ob er denn
wolle, fragt sie ihn weiter, und Maik sagt wieder Nein. Isa schlägt vor, sie könnten es erst einmal
mit Küssen versuchen. Da kommt Tschick zurück.
Gemeinsam erklimmen sie den Gipfel und kommen zu einer kleinen Holzhütte, in die Besucher seit
über hundert Jahren ihre Namen geschnitzt haben. Tschick schnitzt auch ihre Initialen und die
Jahreszahl in das Holz. Alle drei schwören sich, dass sie sich in fünfzig Jahren genau an dieser
Stelle wieder treffen. Zurück bei ihrem Wagen sehen sie Reisebusse. Isa bittet Tschick und Maik,
ihr dreißig Euro zu leihen, damit sie mit dem Bus zu ihrer Halbschwester nach Prag weiterfahren
könne. Sie verabschiedet sich und küsst Maik auf den Mund.
Limonade und Hilfe
Tschick und Maik gelangen an einen alten Tagebau. Vorsichtig fahren sie über die Brücke, die über
die Mondlandschaft führt, und finden auf der anderen Seite ein verlassenes Dorf. Plötzlich wird auf
sie geschossen. Maik entdeckt einen alten Mann mit Gewehr. Horst Fricke lädt sie auf eine
Limonade ein und zeigt ihnen alte Fotos von sich und seiner Jugendliebe Elsa. Er behauptet, sie
seien Kommunisten gewesen, Elsa sei im KZ gestorben, und er sei in ein Strafbataillon gekommen,
wo er einen Russen nach dem anderen abgeknallt habe. Er ist stolz auf seine Leistungen als Schütze
und spricht voll Hass von den Russen.
Sie fahren weiter. Als sie ein Polizeiauto sehen, gibt Tschick Gas. Er fährt eine steile Böschung
hinunter, und der Wagen überschlägt sich. Geschockt, aber unverletzt kriechen die Jungen aus dem
Lada. Eine „nilpferdartige“ Frau mit Feuerlöscher kommt auf sie zugestürzt, um zu helfen. Als sie